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„VerantwortungsWerkstatt“ von CDR Bayern ist unter den Preisträgern
Unter dem Motto „Digital verantwortlich handeln“ wurden am 25.02.2026 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft die Digital Responsibility Awards 2026 vergeben. Eine elfköpfige Expertenjury bewertete und kürte Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Das zentrale Thema der Preisverleihung spiegelte sich auch im Veranstaltungsort wider. Gastgeber war die Kleinanzeigen GmbH in Berlin, die über ihre digitale Plattform An- und Verkauf gebrauchter Produkte ermöglicht und damit durch Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit beiträgt.
Und auch für CDR Bayern gab es Grund zum Feiern:
Denn die „VerantwortungsWerkstatt“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanzierte und von den Partnern Outbank GmbH, Bergzeit GmbH und ifok GmbH umgesetzte Projekt, ist eine der drei Siegerinitiativen und durfte den Digital Responsibility Award mit nach Hause nehmen. Als besonders lobenswert hob die Jury die Mission der VerantwortungsWerkstatt hervor, nichts weniger als CDR in die Breite der Unternehmenslandschaft tragen zu wollen. Zu diesem Zweck wird eine Vorgehensmodell bereitgestellt, das kleine und mittlere Unternehmen schrittweise befähigt, selbstständig CDR-Maßnahmen umzusetzen.
Die weiteren Preisträger sind:
FLOAT: ein Mixed-Reality-Spiel als Brücke zur Prothetik
eingereicht von der Hochschule Neu-Ulm – Team Mouseworks
FLOAT verbindet Gaming und Medizintechnik mit dem Ziel, die Forschung an KI-gesteuerten Prothesen schneller voranzubringen. In einem kostenlosen Mixed Reality-Spiel werden über ein Armband weltweit Muskeldaten gesammelt und als Open Source bereitgestellt. So verbindet das Projekt Gaming mit einem messbaren medizinischen Nutzen und erleichtert die Versorgung von weltweit 30 Mio. Amputierten.
Pflege-Engagement digital ermöglichen: Die Qualifizierung der BARMER für die Nachbarschaftshilfe
eingereicht von der BARMER Krankenkasse
Mit einem auf die Vorgaben der Bundesländer abgestimmten E-Learning qualifiziert die BARMER Menschen für die Nachbarschaftshilfe in der Pflege. Das Angebot ist kostenfrei und flexibel nutzbar. Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss des Online-Kurses ein anerkanntes Zertifikat, womit sie sich als Helfer oder Helferin bei den zuständigen Stellen registrieren lassen können. Das Projekt vereint auf diese Weise digitales Lernen, gesellschaftliches Engagement und Entlastung im Pflegealltag zugleich.
Wir freuen uns mit den anderen Preisträgern sowie den weiteren acht nominierten Leuchtturmprojekten, die es auf die Shortlist für die Auszeichnung geschafft haben:
Ein herzlicher Glückwunsch geht insbesondere an unseren Projektpartner Outbank, der neben der VerantwortungsWerkstatt noch mit einem eigenen Projekt, einer auf Datensicherheit, Datensparsamkeit und Transparenz ausgerichteten Multibanking-App am Wettbewerb teilnahm und ebenfalls unter den Nominierten für den Award war!
Eingebettet war die Preisverleihung in eine anregende Fachkonferenz.
Was dabei deutlich wurde: Corporate Digital Responsibility wird – im Gegensatz zu den USA und China – von Unternehmen in Europa als essentielles Zukunftsthema erachtet. Innovationen, die durch digitale Technologien umsetzbar sind, werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher, vulnerable Gruppen, die Belegschaft in Unternehmen oder allgemein auf Umwelt und Gesellschaft bewusst abgewogen. Corporate Digital Responsibility wird immer öfter als Wettbewerbsvorteil gesehen oder stellt sogar einen kompletten Business Case für Unternehmen dar.
Umso wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, dass der für Deutschland bedeutende Mittelstand nicht abgehängt wird, sondern in der Lage ist, die positiven Effekte und Potentiale der Digitalisierung auszuschöpfen.